Junichiro Watahiki, geb. in Ibaraki, Japan. In seiner Kindheit erhielt er Klavier- und

Geigenunterricht. Er studierte Violine bei Prof. Ryosaku Kubota und Prof. Kenji

Kobayashi an der Toho Gakuen School of Music. Dort wirkte er in zahlreichen

Orchester-, Opern- und Kammermusikprojekten unter der Leitung von Lorin Maazel, Myung-Whun Chung, dem Tokyo String Quartet u. a. mit.

Er setzte sein Violinstudium bei Prof. Yair Kless am Royal Northern College of Music sowie bei Prof. Helge Slaatto an der Musikhochschule Münster fort, wo er auch als Lehrbeauftragter unterrichtete. Während seines Violinstudiums spielte er in verschiedenen Orchestern, darunter dem BBC Philharmonic Orchestra und dem Sinfonieorchester Münster. Außerdem wurde sein Ensemble „Watahiki String

Quartet“ am Royal Northern College of Music mit dem „Hirsch Chamber Music Award 2008“ ausgezeichnet.

Nach privatem Unterricht bei Karolos Trikolidis studierte er anschließend Orchesterdirigieren am Conservatorium Maastricht bei Prof. Arjan Tien. Er besuchte Meisterkurse bei Vladimir Jurowski in Wien, Bruno Weil in Salzburg, Zsolt

Hamar in Szombathely und Jorma Panula in Helsinki. Er dirigierte

Opernproduktionen am Theater Aachen, am Musiktheaterstudio “European Opera Academy” Linz (Österreich) sowie an der Opéra de Baugé (Frankreich). Darüber hinaus arbeitete er mit der Orquesta Universitaria de Música Popular Xalapa (Mexiko), dem Savaria Sinfonieorchester (Ungarn) und dem Staatsorchester Stara Zagora (Bulgarien).

Er ist außerdem langjähriger Chorsänger. Seit seiner Kindheit sang er im

Kinderchor seiner Heimatstadt, den seine Mutter leitete. Neben dem Musikstudium war er Mitglied eines Männerchors an der jeweiligen Musikhochschule. Als Korrepetitor begleitete er von Oktober 2019 bis Juli 2022 den großen Chor des

Collegium Musicum RWTH Aachen und dirigierte außerdem den Kammerchor des Collegium Musicum RWTH Aachen.

Seit 2023 unterrichtet er an der Max-Reger-Musikschule in Hagen Violine und Klavier. Dort leitet er außerdem den VHS-Chor sowie gemeinsam mit Udo Hartlmaier das große Musikschulorchester.